Auf dem KultOurtal-Weg zum kleinsten Museum der Welt
Steckbrief JWW-14
- Typ
- Rundwanderung
- Länge
- 6,9 km
- Gehzeit
- 3 Std.
- An- / Abstieg
- ↑ 126 m · ↓ 113 m
- Schwierigkeit
- leicht
- Länder
- Deutschland, Belgien
- Start
- Bus-Haltestelle in Stupbach (B)
- Ziel
- Bus-Haltestelle in Stupbach (B)
- Profil
- Schwierigkeitsgrad: leicht
tiefster Punkt: 350 m
höchster Punkt: 457 m - Aktionen
- Dieser Weg ist Kult!
Auf dem KultOurtal-Weg im Islekmachst du ein paar erstaunliche Entdeckungen: Das „platte Land“ ist gar nicht platt, sondern ein grünes Auf und Ab. Außerdem haben es die „Landeier“ im Islek auch kulturell voll drauf. Sie brauchen keine großen Museen für erstklassige Kunstwerke. Die grüne Idylle, in der sich Füchse und Rehe gute Nacht sagen, ist eine super Location und eine grenzenlose Galerie. Skulpturen aus Stein oder Metall wachsen aus dem Boden, als hätte die Natur ihren Spieltrieb ausgelebt.
- Was brauchst du für den KultOurtal-Weg?
Vor allem Neugier und offene Augen sind dein wichtigstes Equipment auf deiner etwas mehr als 7 Kilometer langen Reise in die Welt der Kunst. Sportliche Ambitionen oder besonders gute Kondition brauchst du nicht, auch wenn du insgesamt rund hundert Höhenmeter überwindest. Aber das geht ganz relaxed und du kommst nicht außer Atem, denn es gibt keine wirklich steilen Passagen. Bequeme Schuhe sind ein „musthave“, aber Sneaker reichen aus und du kannst ohne ausgefeiltes Trekking-Outfit loslaufen. Ein Rucksack mit Erfrischungen und Snacks ist allerdings sinnvoll. Wenn du es genussvoller haben willst, hat deine Tour ein perfektes Finish im Restaurant „Zur Alten Mühle“ inStupbach direkt an der deutsch-belgischen Grenze.
- Was erlebst du auf den KultOurtal-Weg?
Das Tal des Flüsschens Our ist eine ziemlich wilde und unberührte Landschaft, die Belgien, Luxemburg und Deutschland verbindet. Früher wurde hier scharf geschossen, heute ist den Leuten gleichgültig, wo die Grenze verläuft. Dieses Gefühl von Freiheit und Abenteuer begleitet dich auf jedem Meter. Natur pur in jeder Himmelsrichtung, immer wieder tolle Fernblicke… und dann sind da noch diese mehr als 25 Kunstobjekte, die du unterwegs sehen, berühren, bewegen oder spielerisch ausprobieren kannst. Sie haben Titel wie „Trash Units“, „Befreite Kreise im Viervierteltakt“ oder „Die Rückkehr der Wölfe“. Die Skulptur mit dem Namen „Stammtisch“ verspricht nicht zu viel, hier gibt es einen Rastplatz zum Chillen und Grillen. Nicht weit von diesem Kunstwerk entfernt kannst du qualmende Wanderfüße bequem in der Our kühlen. Aber du hast gar keine Ahnung von Kunst? Das macht nichts. Du kannst einfach staunen über die gigantischen, bizarren und fantasievollen Werke, die so ganz ohne museale Strenge auskommen. Ein Museum gibt es auf der Tour aber trotzdem, im Dorf Welchenhausen. Es ist sogar das kleineste Museum der Welt und nennt sich wArtehalle. Früher warteten hier in einem kleinen gemauerten Unterstand die Schulkids auf den Bus, heute warten moderne Gemälde, Fotos, Grafiken oder kleinere Skulpturen auf Fans… rund um die Uhr und ohne Eintritt. Im Dorf gibt es noch eine Barockkapelle aus dem 17. Jahrhundert und urige Bauernhäuser, falls du von Kultur – von alter Kultur diesmal – nicht genug kriegen kannst.
- Wo gibt’s die beste Foto-Session?
Du suchst die Stelle für das ultimative Selfie? Dann hast du die Qual der Wahl. Denn die Skulpturen stehen allesamt an so markanten Plätzen und sehen so fantastisch aus, dass du dein Smartphone am besten überall zückst. Wer sagt denn, dass es nur eine perfekte Location geben darf? Mach doch eine Serie draus! Vielleicht umarmst du aber einfach den Totempfahl aus Buntsandstein auf dem Berg oberhalb von Welchenhausen… und hast die unendliche Weite der Ourtalwälder im Hintergrund. Es sieht aus wie Kanada!
Karte & Downloads
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Übersichtskarte (PDF)2,5 MB — öffnet im PDF-Programm
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Streckenbeschreibung (JWW-14: KultOurtal-Weg)
PDF, 167 KB
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Präsentation (JWW-14: KultOurTal-Weg)
PDF, 2,6 MB






