"Das rockt richtig!" Der Felsenweg von Echternach nach Weilerbach
Steckbrief JWW-01
- Typ
- Streckenwanderung
- Länge
- 13,8 km
- Gehzeit
- 4 Std.
- An- / Abstieg
- ↑ 207 m · ↓ 206 m
- Schwierigkeit
- mittel
- Länder
- Deutschland, Luxemburg
- Start
- Echternach, Jugendherberge
- Ziel
- Weilerbach, Bushaltestelle
- Profil
- Schwierigkeitsgrad: mittel
höchster Punkt: 334 m
tiefster Punkt: 154 m - Aktionen
- Das rockt richtig!
Der Felsenweg 1 im NaturWanderPark delux bei Echternach ist eine Grenzerfahrung. Es geht durch eine wild zerklüftete Landschaft, mal in Luxemburg und mal in Deutschland. Außerdem findest du hier eine echte Challenge und kannst zeigen, was in dir steckt. Auf der knapp 13 Kilometer langen Streckenwanderung von Echternach nach Weilerbach sind gute Kondition und motorisches Geschick gefragt, in Seelenruhe chillen kannst du woanders. Die engen Schluchten und mystischen Felsformationen bescheren dir sowieso ein Gänsehautfeeling, das du nie wieder vergisst. Am Start in der alten Abteistadt Echternach hast du noch einen coolen Ruhepuls, der allerdings bei der Challenge Richtung Weilerbach so richtig auf Touren kommt.
- Was brauchst du auf dem Felsenweg 1?
Die Wanderung hat es in sich und ist nichts für blutige Anfänger. Du solltest trittsicher und schwindelfrei sein, um die Pfade durch die Sandsteinklippen zu genießen. Außerdem sind allein die Länge mit mehr knapp 13 Kilometern und die vielen Höhenmeter, die du rauf und runter kraxelst, nichts für eingefleischte Couch Potatoes. Du musst damit rechnen, etwa vier Stunden unterwegs zu sein. Also nimm einen Rucksack für Lunchpakete, Getränke und am besten auch Regenjacke mit. Zum richtigen Equipment gehören auf jeden Fall gute Wanderschuhe, mit Sneakern oder Flipflops kommst du nicht weiter.
- Was erlebst du auf dem Felsenweg 1?
Die Route gilt als schwierig, aber bekommt auf Portalen wie outdooractive die höchste Punktzahl. Kein Wunder, denn die Sandsteinfelsen der Gegend wirken so bizarr wie aus einem Fantasyfilm. Das Labyrinth der Teufelsschlucht, der riesige „Perekop“ oder die „Schweineställe“ lassen dein Kopfkino auf Hochtouren laufen: Wie entstehen so seltsame Formen? Und kommt da irgendein Urzeitvieh aus den Tiefen gekrochen, etwa aus den schummrigen Höhlen Welkëschkummer und Huel Lee? Keine dumme Frage, schließlich bist du unterwegs in Schluchten, die vor Jahrmillionen der Boden eines tropisch warmen Meeres waren. Die Leute, die hier bis ins Mittelalter Mühlsteine aus den Felsen brachen, waren ganz schön mutig. Bist du auch. Teilweise wanderst du auf dem Mullerthal Trail, der als „Leading Quality Trails – Best of Europe“ einer der schönsten Wege des Kontinents ist. Relaxen kannst du im Museumscafé am eleganten, spätbarocken Schloss Weilerbach auf der deutschen Seite der Sauer und natürlich in Echternach, einer der ältesten Städte Luxemburgs, in deren mittelalterlichen Gassen du mega leckeres Essen genießen kannst. Übrigens: Das Wort „rocken“ kommt vom französischen „rocher“, also Felsen. Wenn du auf dem Felsenweg 1 im NaturWanderPark delux optimal in Schwung kommst, ist das also kein Zufall 😉.
- Wo gibt’s die beste Fotosession?
Du musst dich nur reintrauen in die Huel Lee (auf Deutsch Hohllay), also hohler Felsen. Es ist ein rundliches Loch im Gestein, abgestützt durch schmale Säulen, an den Decken sichtbar sind noch die Spuren der unzähligen wuchtigen Schläge, mit denen die Mühlsteine hervorgeholt wurden. Wenn du dich umdrehst und den sonnenhellen, dicht bewaldeten Ausgang der Höhle im Rücken hast, wirkt es spektakulär, als wärest du auf einer Dinosaurier-Höhlenexpedition im tropischen Dschungel. Cooler geht’s nicht. Oder fast nicht. Denn Likes gibt es garantiert auch, wenn du vom Felsenweg ins Sauertal hinunter fotografierst.
Karte & Downloads
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Übersichtskarte (PDF)4,4 MB — öffnet im PDF-Programm



